Christian hatte auf der Wiesn seine erste Champagner-Vergiftung. Die fühlte sich völlig anders an als jeder Bierkater, und daraus ist eine ehrliche Folge übers Trinken geworden.
Zuerst die Erklärung: Warum haut Champagner anders rein? Es hat mit Mastzellen und Histamin zu tun, und plötzlich hat ein Phänomen, das viele kennen, einen Namen.
Danach wird es unbequem. Christian beschreibt, was Alkohol im Zellstoffwechsel anrichtet — Leber, Nerven, Bauchspeicheldrüse, Gehirn. Nichts davon lässt sich wegoptimieren.
Trotzdem bleibt die Folge praktisch, weil die meisten Menschen eben doch trinken. Es geht um Schadensbegrenzung: Elektrolyte, Vitamin C, Eigelb für die Leber. Und um Rolfs Beitrag, warum Atmen hilft — rund siebzig Prozent verlassen den Körper über die Lunge.
Am Ende steht die eigentliche Frage: Geht es um die Substanz oder um das Ritual? Wer das für sich beantwortet, braucht die halben Tipps nicht mehr.