«Du wirst verarscht.» So fängt diese Folge an, und sie löst den Satz ein.
Es geht um die Kette, an deren Ende eine Gesundheitsschlagzeile steht: eine Studie, die jemand bezahlt hat. Eine Pressemitteilung, die das Ergebnis zuspitzt. Eine Redaktion, die daraus eine Überschrift macht. Und ein Experte, der dazu zitiert wird und selbst ein Interesse am Thema hat.
Christian und Rolf zeigen, woran sich das erkennen lässt — wer die Studie finanziert hat, wie gross die Gruppe war, ob ein Effekt relativ oder absolut angegeben wird. Letzteres ist der häufigste Trick: Eine Risikosenkung von zwei auf ein Prozent klingt als «halbiert» deutlich besser.
Am Ende steht keine Anleitung zum Misstrauen, sondern eine zum Selberdenken. Beide räumen ein, dass sie selbst darauf hereingefallen sind.