«Spikeopathie» ist ein Begriff, der ausserhalb der Lehrbücher entstanden ist. Er wird benutzt, um Beschwerden zu beschreiben, die Menschen nach einer Infektion oder einer Impfung an sich beobachten. Für die einen ist er die Erklärung für alles, für die anderen ein Unwort.
Christian und Rolf nehmen sich das Thema sachlich vor. Was ist über das Spike-Protein tatsächlich bekannt, was wird vermutet, und an welcher Stelle hört die Datenlage auf und beginnt die Deutung? Christian ordnet ein, was er in der Praxis sieht, ohne daraus mehr zu machen, als sich belegen lässt.
Es ist die Folge, bei der beide am vorsichtigsten formulieren — und genau deshalb hörenswert. Wer eine eindeutige Antwort erwartet, wird sie nicht bekommen. Wer verstehen will, wo die offenen Fragen wirklich liegen, schon.